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Ein Naturparadies mitten in Hamburg – das ElbeCamp

31.8.2019

Urlaub an der Elbe

Nur ca. 20 min vom Stadttrubel Hamburgs entfernt liegt das ElbeCamp am Falkensteiner Ufer. Ein naturbelassener Campingplatz mitten in einem Landschaftsschutzgebiet gelegen, umgeben von grünen Büschen, hohen Bäumen und Dünen und mit einem einzigartigen Blick auf die Elbe. Bei unseren Besuchen im ElbeCamp wird jedes Mal ein kleines Stück Hektik abgeschüttelt und der Alltag ausgesperrt. Das ElbeCamp wurde 2006 gegründet und möchte vor allem mit dem JugendElbeCamp Kinder- und Jugendgruppen die Möglichkeit geben Urlaub von Ihrem sozialen Umfeld zu machen und die Natur zu erleben. Das JugendElbeCamp ist ein Projekt des Vereins Kinderschutz und Jugendwohlfahrt Hamburg e. V., der seit mehr als 100 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg-Altona tätig ist. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, bedürftigen, körperlich und/ oder geistig behinderten Kindern und Jugendlichen Erholungs- und Begegnungsmöglichkeiten zu geben. Förderungsfähige Kinder- und Jugendgruppen bekommen einen Preisnachlass je nach Ihren individuellen Gegebenheiten. Es gibt große Zelte zum Schlafen, leckere Verpflegung und jede Menge Freizeitaktivitäten. Wir haben mit dem Leiter des ElbeCamp, Herrn Yavuz gesprochen, der das Camp bereits seit 12 Jahren leitet.

Herr Yavuz, wie genau unterstützt das ElbeCamp die Kinder- und Jugendgruppen?

Die Überschüsse aus dem ElbeCamp kommen dem Verein zugute und somit können förderungsfähige Kinder bzw. Jugendliche unterstützt werden. Wir können pro Nacht und Kind auf einen symbolischen Euro runtergehen. Auf diese Weise können wir möglichst vielen Kindern einen Urlaub ermöglichen.

Welche Aktivitäten werden den Kindern und Jugendlichen angeboten?

Unsere Angebote reichen von einem Mitmach-Zirkus über ein Indianercamp bis hin zu Kinder-Yogakursen oder Märchengeschichten in unserem Tipi-Zelt. Wir vermitteln Kontakte zu Erziehern, Sozialpädagogen, Biologen und Künstlern, um individuelle Programme für unsere Gäste zu erstellen. Zudem kann man viele Ausflüge nach Hamburg und Umgebung machen wie z.B. in den Hansapark oder ins Miniaturwunderland. Die meisten begeistert es jedoch einfach am Elbestrand Sandburgen zu bauen, zu bolzen oder Drachen steigen zu lassen. Bei allen Aktivitäten ist uns jedoch besonders wichtig, das Miteinander und gegenseitige Verständnis zu fördern. Sonntags bieten wir auch offene Angebote für Groß und Klein an. Jeder ist willkommen.

Was macht das Campen bei Ihnen so besonders?

Ganz klar, die Naturbelassenheit.

Wie viel Gäste kann das JugendElbeCamp maximal beherbergen? Und wie lange machen die Kinder und Jugendlichen bei Ihnen Urlaub?

Das ist sehr unterschiedlich von Gruppe zu Gruppe, von einer Nacht bis zu zwei Wochen ist alles mit dabei. Wir können maximal 4 Gruppen mit insgesamt 80 bis 100 Kindern beherbergen.

Was sind Ihre Aufgaben als Leiter des ElbeCamps?

Meine Hauptaufgaben sind das Planen und Gestalten: Erstellen von Dienstplänen, Teamzusammenstellung, konzeptionelle Entwicklung, Programme für das JugendElbeCamp usw.

In der Hochsaison bin ich verantwortlich für bis zu 35 Mitarbeiter. Besonders liegt mir die Kultur am Herzen. Ein respektvoller Umgang mit unseren Gästen und dem Personal ist sehr wichtig. Das versuche ich jeden Tag vorzuleben und zu fördern.

Was macht Ihnen am meisten Spaß bei der Arbeit?

Einfach zu sehen, zu beobachten, dass so eine Vielfalt, ob klein und groß, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, gemeinsam zusammen Dinge erleben. Dass eine Vielfalt auch eine Einheit bilden kann.

Das Café Lüküs ist ein beliebter Treffpunkt im ElbeCamp. Wie viel Kaffee wird hier pro Tag getrunken?

So durchschnittlich 110 Kaffeegetränke. Hinzukommen aber auch noch jede Menge Tee und natürlich Kakao. Sonntags wird auf jeden Fall am meisten Kaffee getrunken. Im Lüküs bieten wir außerdem auch einen Mittagstisch an.

Was ist das liebste Getränk?

Auf jeden Fall Filterkaffee, das macht ca. die Hälfte an den Kaffeegetränken aus. Sehr beliebt sind auch Spezialitäten mit Hafermilch. Hier gibt es wirklich eine stetig steigende Nachfrage.

Beim Kaffee legen Sie viel Wert auf die Zertifizierungen, daher beziehen Sie auch unseren IkaCoffee. Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit generell?

Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Wir versuchen nach Möglichkeit immer mehr Bio-Produkte zu integrieren. Unsere To Go Materialien sind ebenfalls aus nachhaltig produzierten Rohstoffen, unsere Strohhalme sind kompostierbar. Wir arbeiten daran, dass immer mehr nachhaltige Produkte dazukommen. Auch das Thema Energie aus Solar wird in den nächsten Jahren ein Thema sein.

Vielen Dank Herr Yavuz!

Café Lukus im ElbeCamp

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