Anrufen
0800 130 22 68
Kostenlos

Warum eigentlich Fairtrade?

19.9.2019

Die Kooperative CAFICOSTA

Die Cooperativa Cafeteria de la Costa (CAFICOSTA) ist die Hauptkooperative für die Bohnen von IkaCoffee. Sie wurde 2007 von 91 Kleinbauern in Kolumbien gegründet und zählt mittlerweile 2600 Kleinkaffeebauern zu ihren Mitgliedern. 2014 erlangte CAFICOSTA ihre Fairtrade-Zertifizierung. Ein wichtiger Schritt um das Wachstum der Kooperativen voranzutreiben.

Die Farmen von CAFICOSTA befinden sich im geografischen Norden Kolumbiens mit einem monomodalen Niederschlagsregime, das von einem trockenen Sommer im Dezember bis April geprägt ist sowie Regen im Rest des Jahres. Dieses Klima führt zu einer Erntesaison pro Jahr. Alle Pflanzen wachsen im Schatten, wodurch besonders qualitativ hochwertiger Kaffee produziert wird. Die Früchte werden von Hand geerntet und nass verarbeitet. Durch die vielen Regenfälle in den Anbaugebieten müssen ca. 80% der Kaffeebauern den Kaffee auf geringere Höhenmeter bringen, um ihn in der Sonne trocknen zu können. Der Trocknungsprozess findet in den Anlagen der Organisation statt. Die restlichen 20% der Kaffeebauern trocknen ihre Kaffeebohnen in Silos auf Ihren Farmen. CAFICOSTA sammelt diesen Kaffee anschließend an seinen 20 Servicestellen ein.

Blick auf die Kaffeeplantagen

Wie genau unterstützt Fairtrade CAFICOSTA?

Das Prinzip von Fairtrade basiert auf einer Partnerschaft zwischen Produzenten und Verbrauchern. Fairtrade bietet den Produzenten ein besseres Geschäft und verbesserte Handelsbedingungen. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, ihr Leben zu verbessern und ihre Zukunft zu planen. Wenn ein Produkt das FAIRTRADE-Zeichen trägt, bedeutet dies, dass die Hersteller, Händler und Kleinbauernorganisationen die Fairtrade-Standards erfüllt haben. Die Standards sollen dem Machtgefälle in Handelsbeziehungen, instabilen Märkten und den Ungerechtigkeiten des konventionellen Handels entgegenwirken. Das FAIRTRADE-Siegel steht für Fairen Handel, der die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern aus den Anbauländern zum Ziel hat. Dies beinhaltet insbesondere die Zahlung eines Mindestpreises für die Kleinbauern und einer Prämie zur Verwendung in Gemeinschaftsprojekten. Fairtrade fördert zudem nachhaltige Anbaumethoden.

Die Fairtrade-Prämie wird von CAFICOSTA genutzt, um soziale und nachhaltige Gemeinschaftsprojekte vor Ort zu fördern. Die folgende Auflistung zeigt einen Ausschnitt von konkreten Umsetzungen, die durch die Prämie bei CAFICOSTA möglich sind.

• Verbesserung des internen Kontrollsystems

• Umfassende Schulungen der Kleinbauern nach den Fairtrade-Kriterien

• Farmbesuche zur direkten Unterstützung vor Ort

• Weiterentwicklung der Produktivität und Qualität um exzellenten, profitablen Kaffee anzubauen

• Entwicklungsprojekte für Kaffeebauern

• Einrichten eines gemeinschaftlichen Trocknungsbereich für die Kaffeebohnen

• Wasseranalysen

• Einrichtung eines revolvierenden Fonds zur Sicherstellung des Einkommens

• Bereitstellung von Ressourcen für die Farmer zur Zeit der „Nicht-Ernte“

• Unterstützung bei der Kommerzialisierung von Fair-Trade-Kaffee

• Transport und Logistikkosten

• Einrichtung eines Abholservice für die Kaffeekirschen der Kleinbauern

• Entwicklung der Infrastruktur

• Kauf von Software

• Erweiterung und Bau von Labors

Trocknungsbereich für die Kaffeebohnen

Weitere Informationen zu unserer Kooperativen findest du hier: http://caficosta.com/

Aktuelle Beiträge